"Die Dunkle Mutter" im Januar- zwischen Leben und Tod
- Maria Holzweissig
- vor 4 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 23 Stunden
Dieses Jahr bin ich mit der Januar-Energie der „Dunklen Mutter“ konfrontiert, wie noch nie zuvor. Vielleicht nehme ich sie auch dieses Jahr das erste Mal sehr intensiv wahr, weil ich mich mit Bewusstheit dazu entscheiden habe, dem Rückzug Platz zu geben.
In den letzten Jahren war der Januar „nicht mein Monat“ – zu kalt, zu dunkel, zu trist, zu langsam, zu leer…kaum auszuhalten, wenn man sich in Aktionismus am wohlsten fühlt.
In diesem Jahr zwang mich mein Körper zu Ruhe und Rückzug. Und das habe ich mit Dankbarkeit annehmen können. „Die Dunkle Mutter“ – der Anteil an uns, der dir unumstößliche Klarheit bringt – wenn du bereit bist, zu „äußerlicher Ruhe“ zuzulassen und dich dem zu widmen, was in deinem Inneren passiert. In Dunkelheit, vielleicht auch in Schmerz und Traurigkeit, denn das Alte (auch das alte Jahr) geht, damit etwas Neues entstehen kann. Wie nie zuvor liegen Abschied, Tod, Trauer, Dunkelheit – und neues Leben, Freude und Licht so nah beieinander, wie dieses Jahr. Tod und Leben sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Sie gehören zusammen.
Diese Tage erhielt ich die Nachricht über den Tod einer lieben Bekannten. Es traf mich nicht wirklich plötzlich, aber dennoch ziemlich unvorbereitet. Am gleichen Tag erfuhr ich über zwei überraschende Schwangerschaften in meinem Umkreis und zwei Tage zuvor feierten wir den Geburtstag unserer Tochter. Trauer, Betroffenheit und Dankbarkeit und Freude lagen so nah beieinander und wechselten sich ab. Darf ich traurig sein an der Geburtstagsfeier unserer Tochter? Darf ich Lebensfreude und Dankbarkeit leben, wenn gerade ein lieber Mensch von uns gegangen ist? Und als wollte mir das Leben sagen: JA. Ja, du darfst. Alles ist richtig. Leben und Tod gehören zusammen. Erst in der Dunkelheit ist das Licht zu sehen. Das Leben nimmt seinen Lauf und wir alle sind Teil von etwas Größerem.Der Tod zwingt mich darüber nachzudenken, was in meinem Leben wirklich zählt. Was will ich für mich und mein Leben? Was ist mir wichtig – abseits von gesellschaftlichen und moralischen Vorgaben. Abseits von „weil man das eben so macht“, abseits von Ängsten…
Was ist wirklich WICHTIG?
Die dunkle Mutter ist präsent, sie fordert Klarheit. Sie kennt nur Schwarz und Weiß – Grau ist keine Option. Sie lässt dich tief fühlen. Sie ist dabei nicht weich und kuschelig, sie ist kompromisslos, polarisierend und unumstößlich, aber nicht ohne Mitgefühl. Sie duldet keine Aufschübe mehr. Sie lässt dich wissen, was du in deinem Leben nicht mehr brauchst, was dir und deinem Weg nicht mehr dient und schafft dir Platz für das Wesentliche und das Wahrhaftige. Und damit kann diese Energie Ordnung und Klarheit in dein Leben bringen und dir den Raum geben, um deine Wahrheit, deine Essenz zu leben.
Was kannst du tun, um dich im Alltag mit der Energie der Dunklen Mutter zu verbinden?
Farbe: Umgib dich mit der Farbe Schwarz.
Erfahre, warum dir Farbe Schwarz die in dieser Zeit besonders hilfreich sein kann. (Blog-Beitrag)
· Göttin: „Kali“
Verbinde dich mit der Urkraft der hinduistischen Göttin „Kali.“
·Embodiment-Übung:
Such dir eine Platz, einen Ort, an dem du richtig laut sein kannst. Stell dir einen Timer auf 5 Minuten. Visualisiere dir eine Person oder eine Situation in der du richtig wütend warst (oder bist). Lass sie vor deinem inneren Auge richtig präsent werden. Und dann lass alles raus: Schreie aus der Tiefe deines Körpers, Schimpfe, benutze die fiesesten Schimpfwörter. Fühl die Wut in deinem Körper. Nach 5 Minuten spürst du nach. Wie fühlt sich dein Körper an? Vielleich lösen sich Blockaden und Emotionen tauchen auf…Lass sie d sein und beobachte.Schließe die Übung mit 3 kräftigen Atemzügen. Meine besondere Empfehlung ist hier die Kali-Meditation.

Du willst diese Energie gemeinsam mit Gleichgesinnten in einer Gruppe erfahren. Ganz nach dem Motto: zusammen ist alles einfacher? Dann findest du HIER meine Workshop und Gruppen-Angebote.
Oder informiere dich HIER über ein Fotoshooting, das dir diesen Anteil und andere Facetten deiner Weiblichkeit zeigen kann.
Für Fotos, die dich immer wieder daran erinnern, was in dir steckt.
·Reflexionsfragen:
Was darf ich loslassen?
Was dient mir nicht mehr?
Wer oder was hat mich im letzten Jahr belastet und zurück gehalten?
weibliche Archetypen / Weiblichkeit / Facetten als Frau / Empowerment-Fotografie / Januar / Dunkle Mutter / Embodiment
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